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Ostermontag in Nancy

Der Zwischenstop auf der Heimreise wurde zum unerwarteten Highlight. So schön glänzte die Place Stanislas in der Sonne unter strahlendem Himmel (es war immerhin schon 6° warm, jedenfalls dort, wo der Nordostwind nicht wehte).


Hier steht "Stanislas der Wohltäter", König von Polen, Herzog von Lothringen.


Im Windschatten konnte man eventuell schon draußen sitzen, aber wir nicht.



Und dann noch ein Flohmarkt!! Hier wird pädagogisches Anschauungsmaterial einer Schule von früher verkauft.



Eisige Ostern...........in Mons

Mons in Belgien, noch wenig bekannt, das wird sich bald ändern, weil es Kulturhauptstadt Europas 2015 sein wird.

Es gab private Erinnerungsgründe für den Besuch, großes Erstaunen über die baulichen, durchweg vorteilhaften Veränderungen

.Durch eine schmale Öffnung zwischen zwei Häusern, die nichts Besonderes versprach, gelangten wir auf die Hügelkuppe, einen kleinen Park, wo der Belfroi, noch unzugänglich, steht, ein auffallend großer und besonderer Turm, der einzige barocke Burgfried in Mitteleuropa. Er wird dem Architekten Ledoux zugeschrieben, derselbe der die Saline Royale entworfen hat, und als ich das gelesen hatte, war mir die Ähnlichkeit im Stil ganz deutlich..


In der Kirche etwas darunter, Sainte Waudru (Waltraud ? ) gewidmet, steht diese Karosse, die am Sonntag Trinitatis einen großen Auftritt hat: die Reliquien der Heiligen werden mit ihrem Schrein aus dem Gewölbe herabgelassen, auf die Kutsche verfrachtet und aus der Kirche von belgischen Kaltblutrössern in die Stadt und durch die Stadt gezogen. Das alles unter großer Anteilnahme der Menschen, die massenhaft zugegen sind.


Dieses Äffchen am Rathaus, dessen Herkunft ungewiss blieb, ist ein Glücksbringer, wenn man ihm mit der linken Hand über den Kopf streicht.


Gleich daneben ist der Drache, der eine wichtige Rolle spielt bei einer weiteren spektakulären Prozession, die den Kampf Georgs mit dem Drachen darstellt. Ein offenbar kultiges Großevent, das auch UNESCO-Weltkulturerbe ist.


Auf diesem Platz, auch eine Grand'Place, findet der "Doudou" statt.


Eisige Ostern........in Brüssel


So kalt hatten wir es uns bei der Planung nicht vorgestellt. Woanders schneite es in Massen, wir wollen uns nicht  beklagen, hatten nur schneidenden Nordostwind bei 3Grad.
Der Stadtrundgang musste des öfteren an wärmenden Orten unterbrochen werden, was ganz angenehm war.
Brüssel ist groß, hügelig und abwechslungsreich. Scheint relaxed. Nichts so richtig übertrieben, nicht abweisend. Manche Straßen scheinen wie aus dem Baukasten, so idyllisch sind  die Fassaden. Viel Königszubehör.....

Der erste Blick auf die Grand'Place; Boah!!!


Das Original

Die Kopien



Rue des Bouchers, hier werden Touristen geködert

Galerie St.Hubert


Wären gut zu gebrauchen gewesen.
Hier sollte jetzt eigentlich ein Bild vom Atomium stehen. Aber ich habe gelesen, dass es einen Verband gibt, der darüber wacht, dass keine unauthorisierten Abbildungen ins Internet kommen, und dass kostenpflichtige Abmahnung dem droht, der es trotzdem tut. Darum lass ich es lieber.
Im Umkreis um das Atomium ist viel Platz zum Spazierengehen, Joggen, Spielen. Hinter einem Hügel erscheint eine Kirchturmspitze, die sich dann aber als Denkmal des Königs Leopold II entpuppt, Platz der Dynastie. Der König blickt zum königlichen Palast hin. Nahebei sind die königlichen Gewächshäuser.





Hamburg, neue Entdeckungen und Altbekanntes

Der Winterspaziergang begann am Jungfernstieg




 Dann, zum erstenmal, befuhren wir die neue U-Bahn-Linie U4. Die Endstation hat uns begeistert, mit ihren farbwechselnden Riesenlampen, aber ganz besonders durch den Kontrast mit der Unfertigkeit der Umgebung.


 Man fährt diese Rolltreppe hinauf
 und landet hier, im noch unfertigen Teil der Hafencity.
Fortsetzung zu Fuß Richtung Landungsbrücken.




Alter Elbtunnel, heute nur für Fußgänger geöffnet



Elzwiesen...



sind ein Natur- und Landschaftsschutzgebiet. Hier gibt es ein altes System von Gräben, Wehren Stellfallen, womit früher  die an der Elz entlang gelegenen Wiesen zeitweise geflutet und somit fruchtbarer gemacht, der Heuertrag gesteigert wurde. Heute sind die Elzwiesen ein Paradies für durchreisende und sesshafte Vögel, es heißt, dass hier der Brachvogel zu finden ist. Ich habe noch keinen gesehen, aber sehr viele Störche und Reiher.
Heute waren die Wiesen wieder unter Wasser gesetzt und das zieht die Störche an, die hier überwintern. Wahrscheinlich springen ihnen die Mäuse in den Schnabel, während sie sich vor dem Hochwasser retten. Einige Silberreiher waren auch dabei. Alle Vögel sahen richtig gut aus, groß und gut genährt, sehr weißes und schwarzes Gefieder. Die Zugvögel sind deutlich klapprige, und ganz besonders runtergekommen sind sie direkt nach dem Brüten.




"Süßes Löchle" in Lahr

Ein Café aus den 20er Jahren, das immer blieb wie es ursprünglich war. Heute erhalten von einem Freundeskreis, mit ganz normalem Cafébetrieb. Ein echtes Juwel, sehr anheimelnd.





Ein Hauch von Winter

Im Radio sagten sie, dass über 500 Höhenmetern Schnee gefallen sei. Muss ich doch überprüfen, jetzt da ich noch freie Zeit habe. Und tatsächlich: schon auf dem Weg zum Schauinsland sind schneebedeckte Kuppen zu sehen. Da ich am Steuer saß, konnte ich nicht gleich fotografieren, wollte mich oben auf der Passhöhe auch nicht aufhalten, weil mir die Erinnerung an ein sehr unangenehmes und gefährliches Erlebnis dort oben kam, als die nasse Straße sich blitzartig in eine Eisfläche verwandelte. Erst als wir nach enger steiler Abfahrt ins Münstertal beim Kloster Sankt Trudpert anhielten, entstand dieses Bild: Blick zurück zum Schauinsland.