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Hamburg, neue Entdeckungen und Altbekanntes

Der Winterspaziergang begann am Jungfernstieg




 Dann, zum erstenmal, befuhren wir die neue U-Bahn-Linie U4. Die Endstation hat uns begeistert, mit ihren farbwechselnden Riesenlampen, aber ganz besonders durch den Kontrast mit der Unfertigkeit der Umgebung.


 Man fährt diese Rolltreppe hinauf
 und landet hier, im noch unfertigen Teil der Hafencity.
Fortsetzung zu Fuß Richtung Landungsbrücken.




Alter Elbtunnel, heute nur für Fußgänger geöffnet



Elzwiesen...



sind ein Natur- und Landschaftsschutzgebiet. Hier gibt es ein altes System von Gräben, Wehren Stellfallen, womit früher  die an der Elz entlang gelegenen Wiesen zeitweise geflutet und somit fruchtbarer gemacht, der Heuertrag gesteigert wurde. Heute sind die Elzwiesen ein Paradies für durchreisende und sesshafte Vögel, es heißt, dass hier der Brachvogel zu finden ist. Ich habe noch keinen gesehen, aber sehr viele Störche und Reiher.
Heute waren die Wiesen wieder unter Wasser gesetzt und das zieht die Störche an, die hier überwintern. Wahrscheinlich springen ihnen die Mäuse in den Schnabel, während sie sich vor dem Hochwasser retten. Einige Silberreiher waren auch dabei. Alle Vögel sahen richtig gut aus, groß und gut genährt, sehr weißes und schwarzes Gefieder. Die Zugvögel sind deutlich klapprige, und ganz besonders runtergekommen sind sie direkt nach dem Brüten.




"Süßes Löchle" in Lahr

Ein Café aus den 20er Jahren, das immer blieb wie es ursprünglich war. Heute erhalten von einem Freundeskreis, mit ganz normalem Cafébetrieb. Ein echtes Juwel, sehr anheimelnd.





Ein Hauch von Winter

Im Radio sagten sie, dass über 500 Höhenmetern Schnee gefallen sei. Muss ich doch überprüfen, jetzt da ich noch freie Zeit habe. Und tatsächlich: schon auf dem Weg zum Schauinsland sind schneebedeckte Kuppen zu sehen. Da ich am Steuer saß, konnte ich nicht gleich fotografieren, wollte mich oben auf der Passhöhe auch nicht aufhalten, weil mir die Erinnerung an ein sehr unangenehmes und gefährliches Erlebnis dort oben kam, als die nasse Straße sich blitzartig in eine Eisfläche verwandelte. Erst als wir nach enger steiler Abfahrt ins Münstertal beim Kloster Sankt Trudpert anhielten, entstand dieses Bild: Blick zurück zum Schauinsland.


24.12.2012: angekündigter Wärmerekord

Rekord wurde es nach unserer Messung nicht, das Auto zeigte maximal16°C an, aber doch warm und sonnig genug, um uns den Spaß zu erlauben, eine Kaiserstuhlrundfahrt mit offenem Verdeck zu wagen. Wir waren nicht die Einzigen mit dieser Idee.



Sie genießt die Sonne und wirbt für den Verkaufssstand

Ohne es vorher zu wissen, kamen wir beim Münster in Breisach gerade rechtzeitig an, um mitzuerleben, wie drei neue Glocken eingeläutet wurden und schließlich gemeinsam mit den bisherigen zu Acht erklangen. Unverhoffte Weihnachtsstimmung!

Die andere Seite der Wärme: schon Tage anhaltendes Tauwetter, Schneeschmelze im Schwarzwald, dazu starker Regen, viel Wasser bei Riegel, am Zusammenfluss von Elz und Dreisam.

Colmar, 3. Advent

Es regnete, aber vielleicht war das für den Besuch der Weihnachtsmann/Christkind - Landebahn im Elsass gar nicht schlecht; es war auffallend einfach, einen Parkplatz zu finden, es gab kaum Gedränge. Nach ein paar Jahren Abstinenz fiel uns eine Tendenz zum Soliden und Edlen auf, der grelle Kitsch früherer Jahre verschwindet. Es war schön und stimmungsvoll, hat uns sehr gefallen.









Kronach

 mal wieder. Die Stadt wird bei jedem Besuch hübscher in meinen Augen. Trotzdem bereue ich nicht, weggegangen zu sein.

Zuerst die Postkartenansichten: Feste Rosenberg über der Oberen Stadt



An der Haßlach, einem der drei Kronacher Flüsse

Bamberger Tor


Ehrensäule am Melchior-Otto-Platz


?? Ein Kleriker?


Anna-Kapelle


Kühnlenzhof. Tolle Idee, die alte Fabrik entkernt für alle zu öffnen, anscheinend wenig angenommen und genutzt.


Cranach?




Rothenburg ob der Tauber

Schon lange wollten wir Rothenburg anschauen. Ein sonniger Novembersonntag erschien geeignet. Eine wirklich beeindruckende Stadt. Touristen waren da, in erträglichen Mengen. Der Weihnachtsmarkt warf seine Schatten voraus, dann wird es sicher eng.