Leopoldskanal
Hier wurde viel gebaut in den letzten Jahren, zum Hochwasserschutz, zur Flutung des Auwalds. Die Wunden der Erde vernarben. Manches passt wohl nicht gang wie es soll. Der Lieblingsort, den ich schon verloren gab, hâte sich einigermaßen regeneriert, die Zeit wird alles wieder mehr verwildern lassen.
Hier hat sich seit dem letzten Besuch nochmal was verändert: aus einem Stauwehr wurde ein Rauhgerinne, das Fische passieren können. Sieht gelungen aus.
Hochwasser spült nicht nur Unrat an, wie immer wieder beklagt wird, auch Pflanzen, die hier natürlich nicht vorkommen. Kürbis zum Beispiel.
Hier hat sich seit dem letzten Besuch nochmal was verändert: aus einem Stauwehr wurde ein Rauhgerinne, das Fische passieren können. Sieht gelungen aus.
Hochwasser spült nicht nur Unrat an, wie immer wieder beklagt wird, auch Pflanzen, die hier natürlich nicht vorkommen. Kürbis zum Beispiel.
Der Herbst ist gekommen
Wenn man wegen Halsentzündung und Fieber tagelang zu Hause bleiben muss, die meiste Zeit im Dämmer verbringt und nichts weiter will als dass das endlich aufhört, macht es glücklich, dass der Blick wieder interessiert nach draußen fällt. Und was seh ich da! Viele bunte Blätter, an schon gelichteten Baumkronen und im Fluss.Was ich mir Jahr für Jahr nicht vorstellen kann, dass Anfang November alles kahl sein wird, es wird auch diesmal eintreffen.
Sonnenuntergang war heute um 18:29.
Sonnenuntergang war heute um 18:29.
Schuttertäler Windräder
Vorige Woche brannte eins der Windräder, die Kanzel, 90m über dem Boden, brannte lichterloh, ein Rotorflügel fiel herunter. Die Feuerwehr konnte nur absichern und zusehen. Es gab keine unmittelbar erkennbaren Schäden an Menschen ( Chemie brannte da auch ab), es entstand kein Waldbrand.
Mir fiel der Slogan ein: Feuer und Flamme für Windkraft.
Heute ließ sich beides verbinden: die Neugier, ein verkokeltes Windrad zu sehen und der Besuch in einer Gegend, die bisher ein weißer Fleck auf meiner Heimatkunde-Karte war. Wir kamen mit dem Auto bis zum Hasenberg. Sehr schöne Landschaft da, ein uriges Gasthaus gibt es auch.
Im Schuttertal fiel uns dieses Kürbisarrangement ins Auge.
Und von weitem fiel der Blick auf das neue Riesenwindrad bei Schweighausen, das noch ohne Rotoren dasteht. Das sahen wir uns noch aus der Nähe an.
Und so sieht es drumherum aus.
Mir fiel der Slogan ein: Feuer und Flamme für Windkraft.
Heute ließ sich beides verbinden: die Neugier, ein verkokeltes Windrad zu sehen und der Besuch in einer Gegend, die bisher ein weißer Fleck auf meiner Heimatkunde-Karte war. Wir kamen mit dem Auto bis zum Hasenberg. Sehr schöne Landschaft da, ein uriges Gasthaus gibt es auch.
Im Schuttertal fiel uns dieses Kürbisarrangement ins Auge.
Und von weitem fiel der Blick auf das neue Riesenwindrad bei Schweighausen, das noch ohne Rotoren dasteht. Das sahen wir uns noch aus der Nähe an.
Und so sieht es drumherum aus.
Erntedank
Als es nach verregneten Tagen endlich trocken und sonniger wurde, wollte ich die restlichen Spätzwetschgen und ein paar Äpfel ernten. Gleich als ich zum Grundstück kam, sprach mich eine Nachbarin an, dass jemand körbeweise Äpfel mitgenommen habe. Und wirklich: es fehlten fast alle, die unten gehangen hatten, leicht erreichbar waren. Auch die Zwetschgen waren dezimiert. Ich war geknickt über die Schlechtigkeit der Menschen, wusste mich nicht allein damit. Wenigstens unsere Gartenhütte wurde -noch- nicht abgefackelt, wie das hier seit längerem immer wieder passiert.
Also: trotz alledem Erntedank! Wir haben genug Äpfel für den Hausgebrauch, ein paar Zwetschgen und Pfirsiche. Und sogar eine Handvoll Birnen von dem altersschwachen, kränkelnden Birnbaum, um den ich mich so bemüht hatte.
Also: trotz alledem Erntedank! Wir haben genug Äpfel für den Hausgebrauch, ein paar Zwetschgen und Pfirsiche. Und sogar eine Handvoll Birnen von dem altersschwachen, kränkelnden Birnbaum, um den ich mich so bemüht hatte.
Emmendingen
Ein Kunst-Kurz-Event, nur zwei Tage lang stellten Emmendinger Künstler in der Werkshalle einer Maschinenfabrik aus, wo an Werktagen "echt" gearbeitet wird Ich habe ja eine Schwäche für solche Räume, nicht nur als Umgebung für Kunst. Die Ausstellungsstücke zu fotografieren, war nicht erwünscht. Also dann zumindest der Rahmen.
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